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Der Maststall

Übersicht eines Maststalls

Hygiene und Tierschutz

Hygienevorschrift

Das Betreten eines Maststalls ist aus hygienischen Gründen nur dem Landwirt und denjenigen gestattet, die die Erlaubnis von dem Landwirt haben.

Der Maststall

In der Skizze sieht man einen Grundriss eines Maststalls. Der Aufbau kann je nach Fütterung, Haltungssystem und Betriebsmanagement variieren.

Um den Stall herum findet man häufig einen Streifen mit Sträuchern, der zur Begrünung dient (grüne Kreise).

Die Schweine kommen an der Verladerampe (1) mit einem Viehtransporter an und werden über den Zentralgang (3) in eines der Abteile (10) getrieben. Falls ein Schwein während seines Aufenthaltes im Maststall erkrankt, steht ein separater Raum, die Krankenbucht (4), für das Gesundwerden zur Verfügung.

Der Landwirt betritt den Stall über die Futterküche, das Stallbüro (5) und das Betriebsbad (2), in dem er sich einen Overall und Stiefel anzieht. Dies tut er um keine Krankheitserreger mit in den Stall zu bringen bzw. mit aus dem Stall hinaus zu tragen (siehe Hygiene).

Die Futterküche setzt sich aus den Silos mit den einzelnen Komponenten für das Futter (6), der Corn Cob Mix (CCM) – Annahme (7), dem Frischwasser- (9) und Anmischbehälter (8) zusammen.

Zur Außenansicht

Außenansicht SeiteDas Foto zeigt einen Maststall von der Seite, der für gut 1000 Mastschweine Platz bietet. Im Hintergrund kann man einen zweiten Maststall erahnen. Außenherum sieht man die Begrünung. Auf dem Dach des linken Stalls befindet sich eine Photovoltaikanlage. Sie dient zur Stromerzeugung durch Sonneneinstrahlung. Der produzierte Strom wird in das allgemeine Stromnetz eingespeist und dient somit den Haushalten in der Umgebung. Im Hintergrund sieht man ein Außensilo für Getreide. Hier können ca. 100 Tonnen Getreide eingelagert werden.

Außenansicht GiebelHier sieht man zwei Mastställe nebeneinander. Bei dem linken Stall sieht man eine Eingangstür zum Stallbüro (links). Durch die andere Tür werden die Schweine über den Zentralgang in den oder aus dem Stall getrieben.Am rechten Stallgebäude sieht man zwischen den Türen Blasleitungen durch die das Futter vom Futterlieferant mit Druckluft in die Silos befördert wird. Rechts am Bildrand sieht man eine Kafftonne, die die Abfälle aus der Getreidereinigung sammelt.

Das Abteil

Skizze AbteilDiese Skizze zeigt eine mögliche Aufteilung eines Mastschweineabteils mit einer Sensorfütterung. Das Abteil wird ausschließlich vom Zentralgang betreten. Nur in wenigen Ausnahmefällen wird das Abteil von der Fensterseite (hier rechts) betreten.

In dieser Skizze sind acht Buchten in einem Abteil untergebracht, die jeweils mit einem Trog, Tränken und Beschäftigungsmaterial ausgestattet sind. Die Buchten sind durch Trennwände und Eisenrohre getrennt. Im der Innenansicht (siehe unten) sind Tränkeleitungen (dünne, schwarz), Futterleitungen (mittelgroß, grau) und Heizungsrohre (groß, grau an den Wänden) zu sehen. Sie verlaufen durch das Abteil und versorgen die Schweine mit Wasser, Futter und Wärme. Durch die großzügigen Fenster fällt Tageslicht in das Abteil.

Zur Innenansicht

Innenansicht eines Abteils

Hier sieht man den Blick in ein Abteil mit den einzelnen Buchten. Die Schweine werden durch eine Sensorfütterung mit Futter versorgt. Durch verschiedene Fütterungstechniken kann die Aufteilung eines Abteils abweichen.

Die Bucht

Skizze einer Bucht

Diese Skizze zeigt eine Bucht eines Abteils in einem Mastschweinestall. Die Ausstattung einer Bucht kann von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich gestaltet sein. Es muss allerdings Beschäftigungsmaterial, Zugang zu frischem Wasser und ein Fressplatz vorhanden sein.

Eindrücke aus der Bucht

Blick in die Bucht

Der Spaltenboden ist sauber, einige Schweine spielen und andere ruhen sich aus. Ein Schwein schaut interessiert und freundlich in die Kamera.