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Getreidebau (1 von 3)

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Getreidebau (am Beispiel Winterweizen) Teil 1 von 3

Die wichtigsten Stationen im Getreidebau (hier Winterweizen) haben wir im Foto festgehalten und auf diesen Seiten dokumentiert. Natürlich ist ein Jahr im Pflanzenbau viel komplexer als hier dargestellt. Pflanzenbau nach dem Prinzip des "Integrierten Landbaus" erfordert heutzutage mehr als nur Säen und Ernten. Alle Anbau- und Produktionsverfahren (z.B. Fruchtfolge, Sortenwahl, Saat-Termin, Pflanzenernährung, usw.) müssen aufeinander abgestimmt sein, um eine höchstmögliche Quantität (Erntemenge) sowie Qualität zu erlangen. Das erfordert vom Landwirt ein hohes Maß an Fachwissen und eine sehr gute, teilweise tägliche Beobachtung der Feldfrucht und der Umwelt.

(Weitere Informationen und Erklärung der Fachbegriffe im Pflanzenbau-Lexikon)

Vorfrucht abernten 1.) Mitte August: Die Vorfrucht (hier Körnerraps) wird gedroschen, auf einen Anhänger geladen und zur Mühle gebracht.
2.) Ende August: Viele Körner der Vorfrucht sind vor dem Dreschen auf den Boden gefallen. Würde man jetzt pflügen, könnten sie tief im Boden "überleben" und kämen irgendwann wieder als "Unkraut" zu Tage. Deshalb lockert man die oberste Bodenschicht mit einem Grubber, damit die Körner jetzt "auflaufen" können (Keimen und wachsen). Schwergrubbern
Pflügen 3.) September/Oktober: Die Vorfrucht ist nun aufgelaufen. Jetzt wird sie ca. 30 cm tief untergepflügt, wo sie verrotten kann und den nachfolgenden Pflanzen sogar noch Nährstoffe abgibt.
Die wichtigsten Wirkungen des Pflügens sind außerdem, dass der Boden gelockert und gemischt wird und Unebenheiten in der Boden-Oberfläche ausgeglichen werden.

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