Charolais

Das Charolais Rind ist in der Farbe gelblich bis fast
weiß gedeckt, bei hellem Flotzmaul, Klauen und Horn. Der Ursprung der
Rasse liegt im Flußtal der Nievre und in der Umgebung von Charolles in
Frankreich. In Deutschland werden Charolais seit 1960 gezüchtet. Die
Rasse nimmt die Spitzenposition bei den Mast- und Schlachtleistungen
ein. Die Jungtiere erreichen Tageszunahmen von durchschnittlich 1.400 g
bei einer Futterverwertung von unter 3.000 StE (Stärkeeinheiten) je kg
Zuwachs. Daher eignen sich die Tiere zu hohen Ausmastgewichten von ca.
750 kg, ohne dabei zu verfetten.
Bei weiblichen Zuchttieren ist ein mittlerer Rahmen von ca. 142 cm
Widerristhöhe und ca. 150 cm Widerristhöhe bei männlichen Tieren
erwünscht. Die Bemuskelung soll vor allem an Schulter, Rücken, Lende,
Becken und Keule sehr gut entwickelt, ausgeprägt und fest sein.
Besonderes Augenmerk wird auf einen guten Geburtsverlauf und eine
regelmäßige Abkalbung gelegt. Die Charolais Kühe zeichnen sich durch
gute Muttereigenschaften, hohe Aufzuchtleistungen, Gutmütigkeit und
gute Weidefähigkeiten aus. Das Gewicht der ausgewachsenen Kühe soll
800 - 900 kg und das der ausgewachsenen Bullen 1.200 - 1.300 kg
betragen.
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Produktion:
tägl. Zunahmen bei Jungbullen: 1.400 g
Widerristhöhe:
bei weiblichen Zuchttieren:
137 - 147 cm
bei Bullen: 150 - 165 cm
Gewicht:
bei weiblichen Zuchttieren:
800 - 950 kg
bei Bullen: 1.200 - 1.400 kg
Rassemerkmale:
• Fleischrinderrasse mit besten Masteigenschaften
• Sehr gute Fleischqualität
• Geringe Verfettung
• Höchste Zunahmen
Verbreitung:
in ganz Deutschland
ca. 11.000 Tiere in der BRD
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