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Die Kuh Frigga

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Kuh Frigga - Eine Geschichte für Kinder

Kuh FriggaHallo, Ich bin die Kuh Frigga.

Heute bin ich ganz unruhig, denn ich bekomme ein Kälbchen. Mein Bauch zieht sich immer zusammen und ich merke, dass das Kälbchen aus meinem Bauch will.

Juchu, mein Kälbchen ist geboren. Ein Mädchen! Es wird bestimmt auch mal eine gute Milchkuh. Jetzt muss ich es erst mal ablecken, damit es munter wird. Ich schubs es mal ein wenig mit meiner Nase, denn es soll laufen lernen.

Seht mal es kann schon stehen! Gleich fängt es an, aus meinem Euter die Milch zu nuckeln.

Der Bauer bringt das Kälbchen gleich in seinen Stall und versorgt es weiter. Morgen früh geh ich mit den anderen Kühen aus meiner Herde zum Melken, denn erst wenn ich ein Kälbchen geboren habe kann ich auch Milch geben.

Aha, ich höre schon die Melkmaschine rattern. Jetzt geht das Melken los. Viele Kühe warten vor der Melkstandtür. He, hier wird nicht vorgedrängelt!

Kuh mit MelkmaschineIm Melkstand stehe ich jeden Morgen und Abend. Erst wäscht der Bauer mein Euter, dann setzt er die Melkmaschine an. Die Milch fließt aus meinem Euter in einen Milchtank. Dort kommt die Milch von allen Kühen aus meiner Herde rein.

Eigentlich ist die Milch ja für mein Kälbchen. Aber ich habe mit dem Bauern etwas abgemacht: Er tränkt ein Teil der Milch an mein Kälbchen. Was dann noch übrig ist, verkauft er an die Molkerei und hat dann Geld für seine Familie.

Die Kinder in der Stadt können dann meine Milch im Laden kaufen. Die haben ja keine eigenen Kühe. Klasse, was!

Hoppla, jetzt komme ich! Platz da! Ich bin die schönste Kuh im Stall! Wo ist denn nur Rudi, der starke Bulle? Ach, ich bin ja so verliebt!

Wenn der Bulle mich jetzt deckt, dann kriege ich bestimmt wieder ein Kälbchen. Wie das wohl aussehen wird? So rot wie der Rudi, oder so viele weiße Flecken wie ich? Mein Rosa Flotzmaul und seine starken Schultern? Achtung Rudi, ich komme!

Mmm, hier wächst ja leckerer Klee. Und es ist noch ein bisschen Tau drauf. Das schmeckt!

Den ganzen Sommer fressen wir hier auf der Weide das Gras und was da sonst noch so wächst: Klee, Löwenzahn, Gänseblümchen, Wegerich und Scharfgarbe. Ampfer, Disteln und Brennnesseln mag ich nicht, die lasse ich stehen.

Kuehe im StallWeißt Du eigentlich wie viel ich fressen kann? Zwei große Schubkarren voll Gras und dazu saufe ich noch locker 5-6 große Eimer Wasser. Da staunst'e was?

Im Winter, wenn's draußen schneit und stürmt, bleiben wir im Stall. Dann fährt der Bauer mit seinem Trecker Futter für uns in den Stall. Grassilage und Maissilage gibt es zum Fressen soviel wir wollen. Wer von uns besonders viel Milch gibt, kriegt auch noch Kraftfutter dazu.

Jetzt werde ich müde. Ich lege mich in eine Schlafbox und "kaue wieder". Dazu würge ich das Futter aus meinem Bauch wieder hoch. Ich kaue es noch mal durch und schlucke es wieder runter.

Und wenn Du Lust hast, dann besuch mich doch mal im Sommer, wenn wir alle auf der Weide sind. Nimm Deinen Malblock mit und versuch mich auch zu malen, so wie Jana, Sabrina, Sebastian, Katharina, Christoff und Franziska.

Viel Spaß!

Text: Thomas Apelt, Halver
Bilder: Jana, Sabrina, Sebastian, Katharina, Christoff und Franziska

 

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