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Nahrungsmittel
sind, so die Argumente vieler Bauern, sind kaum irgendwo so günstig wie
in Deutschland. Verbraucher hierzulande geben immer weniger ihres
Einkommens für Nahrungsmittel aus - eine Folge von wissenschaftlichem
Fortschritt und Innovationen in Ackerbau, Tierhaltung und Technik.
Von diesen Fortschritten profitieren die Landwirte in Deutschland jedoch
nicht in dem Maß wie gewünscht. Ihre Einkommen entwickelten sich in den
vergangenen Jahren nur unterdurchschnittlich. Eine der Ursachen ist das
stark zersplitterte Angebot der Land- und Ernährungwirtschaft, dem ein
hoch konzentrierter Lebensmitteleinzelhandel gegenübersteht. Diese
ungleichen Verhältnisse führen dazu, dass die Einkäufer der Discounter
regelmäßig bei Preisverhandlungen Druck auf die Preise ausüben können.
Hinzu kommt, dass die der Preiskampf der Discounter die Verbraucher zu
regelrechten Schnäppchenjägern erzieht. Dieser Geiz-ist-Geil-Mentalität
setzen die deutschen Landwirte ihre Kampagne "Lebensmittel sind mehr
wert" entgegen.
Ihre Argumente :
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Nahrungsmittel auf Schnäppchenpreis-Niveau
gefährden auf Dauer nicht allein nur die Existenz vieler Landwirte.
Auf dem Spiel stehen Vielfalt, Qualität und Sicherheit heimischer
Nahrungsmittel.
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Die Kulturlandschaft, die durch die Vielfalt und
Vielzahl bäuerlicher Betriebe geprägt ist, würde nicht mehr von den
Bauern gepflegt werden, wenn Bauernhöfe zumachen.
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Nicht zuletzt sind Tausende von Arbeitsplätzen in
der Land-, Agrar- und Ernährungswirtschaft gefährdet.
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Am Ende zahlen alle – auch Sie als Verbraucher –
die Zeche!
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