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Eierkennzeichnung

Die Eierkennzeichnung

Kein anderes Lebensmittel ist so überfrachtet mit gesetzlich vorgeschriebenen oder freiwilligen Deklarationen. Sowohl verpackte als auch lose angebotene Eier müssen Angaben zur Güteklasse, Gewichtsklasse, Haltungsform und zum Mindesthaltbarkeitsdatum enthalten. Außerdem sind bestimmte Verbraucherhinweise vorgeschrieben und die Nummer der Packstelle ist anzugeben. Bei verpackten Eiern muss auf der Packung zusätzlich der Name und die Anschrift der Packstelle sowie die Anzahl der verpackten Eier stehen.

Eier dürfen auch lose verkauft werden. Auch in diesem Fall müssen sie deutlich sichtbar gekennzeichnet werden (Güteklasse, Gewichtsklasse, Kenn-Nummer der Packstelle, Mindesthaltbarkeitsdatum, Verbraucherhinweise). Ab dem 1. Juli 2005 sind auch Eier, die von Direktvermarktern auf örtlichen öffentlichen Märkten angeboten werden, mit dem Erzeugercode zu stempeln.

Was versteht man unter dem "Ei"?

Unter Eiern versteht der Gesetzgeber Hühnereier in der Schale, die zum Direktverzehr oder zur Verarbeitung durch die Nahrungsmittelindustrie geeignet sind, ausgenommen angeschlagene Eier, bebrütete Eier und gekochte Eier.